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Sehr geehrte Damen und Herren, |
Bernd Kanzler
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Verblüffende Antwort Die Reaktivierung der Ringbahn von Alsdorf Annapark über Kellersberg, Mariadorf ,Alsdorf Begau, St. Jöris und Merzbrücknach Stolberg Hbf streben wir zum Dezember 2010 an. Für dieReaktivierung einer Verbindungin RichtungAldenhoven überSchleiden z. B.nach Jülich bzw.über die ehemalige Grubenbahnvon Mariadorf nach Siersdorf und über eine Neubaustrecke von Siersdorf nach Ederen und weiter über die bestehende Strecke nach Jülich sehen wir nach wie vor kein ausreichendesFahrgastpotential, um die hierfür erforderlichen erheblichenInvestitionen zu rechtfertigen....... |
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Aldenhoven steht in der Isolation. Sowohl die Stadt Jülich als auch Linnich bemühen sich derzeit um eine weiterführende Bahnanbindung. Während sich die Aldenhovener Politik Elite darum bemüht nach bestem Gewissen sich gegenseitig eins auszuwischen hat keine der Parteien den Mut ergriffen für unsere Zukunft zu planen. Da sind die Kollegen ringsrum schon um einiges weiter. Alle Parteien bemühen sich darum. Seht bitte diesen Artikel der Jülicher Zeitung! Es wäre wohl ein leichtes gewesen sich überregional mit den Städten Linnich und Jülich an einem Tisch zu setzen. um ein gemeinsammen Konzept zu erarbeiten. Die Aussage es fehle an Fahrgastpotenzial empfinde ich als absolut lächerlich. Aber auch da hat unsere Gemeinde meiner Meinung nach geschlafen. Anstatt Geld für sinnlose Gerichtsprozesse hinzulegen, wäre man besser damit bedient gewesen ein vernünftiges Nahverkehrskonzept zu erarbeiten. Zumindest eine Statistikerhebung hätte angestrebt werden können. In einigen Gesprächen die ich mit Bürgern geführt habe, kam herraus, dass eine Schienenanbindung durchaus angenommen würde. Immerhin ist Aldenhoven eines der Eingangstore zu Indeland. Immerhin möchte man ja auch Siersdorf als Technologie Standort sehen. Ich möchte hiermit an alle im Rat vertretenen Parteien appelieren, sich um eine Schienenanbindung zu bemühen, sonst verpassen wir in einigen Jahren den Trend und die Zukunft. Die Einwohnerzahlen unserer Gemeinde sind schon seit Jahren rückläufig. Das ist gegen den Trend ringsherrum. Eine fehlende Infrastruktur im Nahverkehr steuert dazu noch bei. |
Marco Sistenich "Das Verhalten, der Aldenhovener Parteien gefährdet zumindest langfristig die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde. Man sollte sich zumindest darum bemühen eine Schienenanbindung in Siersdorf aktiv zu schalten, dann wäre ein erster Schritt gemacht." |
Bürgermeister sprechen von Standortvorteilen Während die Städte und Gemeinde um uns herrum, nacheinander Feiern oder zumindest das Projekt in Angeriff nehmen, Gucken die Aldenhovener Bürger nach wie vor in die Röhre, oder eben den Bus hinterher. Es kann und darf nicht sein, dass eine derartige Chance nicht ergriffen wird. Am 10.06.2001 nahm die euregiobahn ihren Verkehr zwischen Stolberg-Altstadt und Heerlen auf. Dabei wurde der Abschnitt zwischen Stolberg-Altstadt und Stolberg Hbf reaktiviert mit u.a. neuen Bahnsteigen und einem neuen grossen Verknüpfungspunkt Stolberg Mühlener Bahnhof. Zwischen Stolberg und Herzogenrath verkehrt nun die euregiobahn ganz neu im 30-Minuten-Takt und im 60-Minuten-Takt wurde ein Zug nach Heerlen durchgebunden, wo die euregiobahn die bisherigen niederl. DM'90 ersetzte.Infos unter www.euregiobahn-aachen.de und www.dieeuregiobahn.de |
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Ich bin mit der Antwort nicht ganz einverstanden. Dadurch das ich aus dieser Gegend komme, kenn ich mich dort aus! Das es keine Reaktivierung von Alsdorf über Schleiden nach Jülich geben wird, das ist mir klar weil dort keine Schienen mehr liegen und ein Fahrradweg vorhanden ist. Aber das man die Stichstrecke nach Siersdorf außer acht läßt, wo auch noch Gleise liegen, das ist mir unverständlich. Wurde denn überhaupt mal eine Befragung gestartet? Eine Erhebung? Nicht nur vermutlich, sondern real angedachte? Es ist doch auch klar, wo kein Angebot, keine Nachfrage! Das Einzugsgebiet ist schon groß. Aldenhoven mit seinen Gemeindeteilen, Alsdorf mit den Teilen: Bettendorf, Hoengen-Mariadorf-usw. Die Anreinergeminden. Und wenn doch das Angebot angeboten würde, bin ich mir sicher, würde es wie auch die Talbahn, die laut Medien und Aussagen bei der Eröffnung der Verlängerung nach Langerwehe auch super läuft, die Strecke nach Stolberg. Dort wurde doch auch das Angebot gegeben und wird angenommen. Ich, und einige anderen sind bestimmt der Überzeugung, das es was werden würde, wenn das Angebot da wäre! Eine Verlängerung wäre nach Ederen doch machbar. Dort liegen dann Gleise nach Jülich. Es wäre zwar Zukunftsmusik, aber dort eine Verbindung von Aachen über Alsorf wieder nach Jülich anzubieten, Schülerverkehr, Berufspendler usw. |
Bernd Kanzler
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Na Gott sei Dank! Wenigstens ein Aldenhovener Politiker hat das Potenzial erkannt.... Wir werden alle nicht mehr jünger. Gerade ältere Menschen sind aber auf einen funktionierenden Nahverkehr geadezu angewiesen. Zwei Faktoren spielen hierbei eine Erhebliche Rolle. Zum einen wird das Autofahren immer teuerer. In Anbetracht der Rentenentwicklung der nächsten Jahre wird gerade für ältere Menschen das Autofahren immer mehr zu einem Luxus. Zum anderen wird durch den Tragischen Unfall am Schützenfest Menden Sauerland die Diskussion angeheizt älteren Mitmenschen durch eine sogenannte Gesundheitsuntersuchung, das Autofahren "nicht bis ans Lebensende zuzulassen. Die Folge wird sein, dass man im Alter einfach nicht mehr Mobil sein kann. Mit Reinhard Schodler hat nun zum ersten male ein Politiker das gefordert, was wir hier schon längst hätten haben können. Nämlich die Euregiobahn. Scholder sieht also völlig zurecht in die Zukunft unserer Gemeinde. Gewiss ein langfristiges Projekt, vobei man einfach sagen muß, dass die CDU dort einfach geschlafen hat, und lieber "Wolkenkukucksheim" gebaut hat. |
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